Steve Davis (* 14. April 1967 in Worcester (Massachusetts)) ist ein US-amerikanischer Jazz-Posaunist des Hardbop.
Steve Davis wuchs in Binghampton (New York) auf und studierte Jazz an der
Hartt School in der University of Hartford bei
Jackie McLean; dieser empfahl ihn dann an
Art Blakey, der ihn 1989 in die
Jazz Messengers aufnahm. Nach Blakeys Tod 1991 arbeitete er an Hartt-Fakultät, ab 1992 spielte daneben mit Jackie McLean bis zu dessen Tod 2006. Ab 1995 begann er unter eigenem Namen für das Label
Steeplechase eine Reihe von Alben aufzunehmen, an denen u.a
Eric Alexander,
David Hazeltine und
Harold Mabern mitwirkten, außerdem
Steve Nelson,
Brad Mehldau,
Avishai Cohen bei seinem Album
Portrait in Sound (2000).
Er wirkte außerdem an Aufnahmen von Joseph Farnsworth,
Avishai Cohen,
Chick Coreas Sextett
Origin,
Freddie Hubbard, McLean,
Cecil Payne und Michael Weiss mit. Zuletzt entstand mit ehemaligen Mitspielern aus der Jackie McLean-Band wie Eric McPherson und Nat Reeves, sowie mit dem Pianisten
Larry Willis das Album
Alone Together, mit Interpretationen des
Miles Davis-Klassikers „Milestones“, „My Foolish Heart“, „Surrey with the Fringe on Top“ und der
Billy Strayhorn-Nummer „Upper Manhattan Medical Group“.
Steve Davis ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Jazz-Bassisten, der u.a mit
McCoy Tyner und
John Coltrane arbeitete.